Auf dieser Reise lernen Sie die einzelnen Gebiete Islands intensiv kennen dank eingebauten Ausflügen und Boots- fahrten. Der Westen hat eine ganz besondere Ausstrahlung, die Sie faszinieren wird.

Programm
TAG 1 | Flug nach Keflavík und Übernahme des Mietwagens Ihrer Wahl. Übernachtung in Reykjavík (ca. 50 km).
TAG 2 | Fahrt rund um den Walfjord nach Borgarnes. Besuchen Sie die ergiebigste Quelle Islands “Deildartunguhver”, danach fah- ren Sie nach Reykholt, wo früher der bekannteste Dichter und Ge- lehrte Snorri Sturluson wohnte. Eine dichte Strauchvegetation bil- det die malerische Kulisse für die vielleicht schönsten Wasserfälle (Hraunfossar). Wanderung zum Wasserfall Glanni in der Nähe von Bifröst und zur romantischen Paradies-Oase. Übernachtung in der Region (ca. 74 km).
TAG 3 | Von Borgarnes geht es weiter zur Halbinsel Snæfellsnes. Die Südküste wartet mit den in Island seltenen weissen Sandsträn- den auf, wo sich Seehunde zwischen schwarzen Felsen tummeln. Der kleine Fischerort Arnarstapi gehört zu den malerischsten Orten der Halbinsel, da er über eine auffallend erodierte schwarze Steil- küste mit Höhlen und Felsentoren verfügt. Zwei Übernachtungen in der Region (ca. 99 km).
TAG 4 | Stykkishólmur – der in die Inselwelt des Breiðafjörðurs hin- einragende, grösste Ort der Halbinsel – verdankt seinen Namen der vorgelagerten Felsschäre Stykkið, die in den Hafen eingegliedert wurde. Ein beheiztes Freibad lädt zur Entspannung ein.
TAG 5 | Mit der Fähre MS Baldur überqueren Sie den Fjord von Styk- kishólmur nach Brjánslækur. Fahren Sie zum westlichsten Punkt Eu- ropas, nämlich zu den Vogelklippen von Látrabjarg. Unzählige See- vögel können Sie dort beobachten. Vor allem der Papageientaucher ist hier im Vergleich zu anderen Gegenden des Landes ungewöhn- lich zutraulich. Vom Parkplatz aus lassen sich Spaziergänge und Wanderungen beliebiger Länge unternehmen. Übernachtung in der Region (ca. 80 km).
TAG 6 | Durch wild-romantische Landschaften der Westfjorde mit ihren Tafelbergen und breiten Fjorden erreichen Sie Ísafjörður. Diese Stadt blickt auf eine lange Tradition als Handelsposten zurück. Zwei Übernachtungen in der Region (ca. 180 km).
TAG 7 | Ein Ausflug zum Naturreservat Hornstrandir ist geplant. Sie reisen im Boot von Ísafjörður nach Hesteyri (ca. 70 Min.). Hes- teyri ist ein verlassenes Dorf mit interessanter Vergangenheit. Bis im Jahre 1952 lebten dort ca. 80 Leute, darunter ein Arzt. Sie führ- ten ein einfaches Leben ohne Telefon, Elektrizität und Strassen. Ein Reiseleiter führt Sie zu diesem Dorf. Im alten Hause des Doktors ge- niessen Sie eine typisch isländische Kaffeepause. Sie erhalten den Eindruck, dass die Zeit stillgestanden ist.
TAG 8 | Hólmavík hat seinen Besuchern viel zu bieten: Natürliche Schönheit, Ruhe, Frieden und Wanderwege. Vielleicht unternehmen Sie einen Ausflug zur Felsenhalbinsel Drangsnes. Die kleine, einsam gelegene Ortschaft ist geprägt von ein paar kleinen Häusern und ei- ner Salzfischfabrik. Der Küste südöstlich vorgelagert, befindet sich der Felsen Grímsey, auf dem ein 1949 errichteter Leuchtturm steht. Übernachtung in der Region (ca. 150 km).
TAG 9 | Die Halbinsel Vatnsnes bietet einige interessante Ziele. Bei Hindisvík an der Nordspitze der Halbinsel Vatnsnes, liegt ein verlas- sener Bauernhof und ein stillgelegter Hafen. Hier kann man häufig Robben beobachten. Auf der Ostseite der Halbinsel befindet sich ein Basalthügel. Bei genauerer Betrachtung sind die Reste einer Befes- tigungsmauer erkennbar. Durch ein Tor gelangt man in den Innen- bereich der Anlage. Kurz nach dem Hof Súluvellir sollte man dem Wegweiser Richtung Hvítserkur folgen. Er endet nach einigen hun- dert Metern an einem Parkplatz über der Steilküste. Draussen im Meer befindet sich der seltsam geformte Felsen Hvítserkur. Über- nachtung in der Region (ca. 200 km).
TAG 10 | Im Skagafjörður befindet sich der Bauernhof Glaumbær, einer der am besten erhaltenen Höfe, die in der für Island typischen Torfbauweise errichtet wurden. Bis Ende des 19. Jahrhunderts war dies der typische ländliche Baustil. Über die Öxnadalsheiði gelan- gen Sie in den Norden Islands. Die Hauptstadt Akureyri lädt zu ei- nem Bummel ein, zum Besuch des Botanischen Gartens oder des Nonni Museums. Vier Übernachtungen in der Region (ca. 244 km).
TAG 11 | Die Gegend rund um den See von Mývatn ist für ihre ein- zigartige Naturschönheit und ein besonders vielfältiges Vogelleben bekannt. Vulkanische Aktivitäten haben die Landschaft von alters her geprägt und deren Zeichen können Sie noch heute sehen: Erd- wärme, Dampf und warme Quellen.
TAG 12 | Fahrt in Richtung Húsavík. Unternehmen Sie eine Walbe- obachtungsfahrt oder besuchen Sie das Walmuseum. Ásbyrgi ist ein von senkrechten Felsen scharf begrenztes Tal, welches sich gabelt und hierdurch eine sehr eigentümliche, an ein Hufeisen erinnernde Form hat. Der Gletscherfluss Jökulsá á Fjöllum, vom Vatnajökull kommend, bildet auf seinem Weg nach Norden mehrere Wasser- fälle und eine canyonartige Schlucht. Der bekannteste Wasserfall an diesem Gletscherfluss ist der 44 m hohe Dettifoss.
TAG 13 | Auskundschaften der Umgebung oder Entspannen steht heute auf dem Programm oder aber ein Ausflug mit dem Bus zur Askja Caldera (fakultativ). Die Caldera der Krafla (818 m). mit sei- nem “Höllenkrater” Vítí liegt nur wenige Kilometer vom See ent- fernt. Herðubreiðalindir ist eine echte Oase inmitten der Steinwüste.
TAG 14 | Durch die unbewohnte Möðrudalsheiði-Einöde des Hoch- lands fahren Sie in Richtung Osten. Egilsstaðir ist die grösste Stadt des Ostens. Wandern Sie zum Wasserfall Hengifoss. Fast beeindru- ckender als der “hängende” Wasserfall sind die roten Sediment- schichten im Lavahintergrund. Auch am See Lagarfljót lässt es sich gut wandern. In Hallormsstaður befindet sich der grösste Wald Is- lands. Übernachtung in der Region (ca. 165 km).
TAG 15 | Typisch für die Ostküste ist die Fjordlandschaft. Rechts steil ansteigende Basaltberge und links das Meer. Machen Sie einen Abstecher zu einem der Fischerdörfer, die meist einmalig an einem Fjord gelegen sind. Eine der ältesten Siedlungen an der Ostküste ist Djúpivogur. Übernachtung in der Region (ca. 247 km).
TAG 16 |Entlang des Vatnajökulls gelangen Sie zum Gletschersee Jökulsárlón. Unternehmen Sie eine Bootsfahrt zwischen den Eisbergen. Weiterfahrt nach Skaftafell. Wandern Sie zum Svartifoss – schwarzer Wasserfall, der von dem mit Basaltsäulen umrahmten Abbruch in eine relativ reiche Vegetation mit Farnen und Moosen plätschert. Teile der “Lavaorgel” (architektonisches Vorbild für die Reykjavíker Hallgrimskirche). liegen hier umher. Zwei Übernachtun- gen in der Region (ca. 201 km).
TAG 17 | Ein Tag zum Entspannen, zum Auskundschaften der Um- gebung oder für einen Ausflug mit dem Bus nach Landmannalaugar (fakultativ). Die Gegend gilt als eine der schönsten der Insel, was sie vor allem den zahlreichen vulkanischen Erscheinungen und nicht zu- letzt den sehr farbigen Bergen zu verdanken hat. Graublaue Asche- ströme färbten den Vulkan Bláhnjúkur. Rötlich-braune Hänge (Rhy- olithgestein) findet man etwa an dem Vulkan Brennisteinsalda, die aber auch graublau gestreift erscheinen.
TAG 18 | Über die Sanderebenen Eldhraun und Mýrdalssandur er- reichen Sie das kleine Fischerdorf Vík. Interessant ist der Strand bei Vík. Er besteht aus schwarzer Lava und das Meer davor ist häufig wild und aufgewühlt. Die schwarzen Felsnadeln am Strand heissen Reynisdrangar, “Skessudrangur”, “Laddrangur” und “Langhamar”, von denen die Legende berichtet, sie seien versteinerte Trolle. Der nahe gelegene Reynisfjall ist ein guter Beobachtungsort für Orni- thologen: So findet man dort im Juni und Juli zahlreiche Papagei- taucher und Eissturmvögel. Sehenswert sind das Heimatmuseum in Skógar und die beiden Wasserfälle Skógarfoss und Seljalandsfoss. Nach Hella geht die Fahrt in Richtung Hochland. Zwei Übernachtun- gen in der Region (ca. 250 km).
TAG 19 | Zu den Springquellen gehört der Geysir Strokkur (dt. Butter- fass). Seine Ausbrüche erfolgen unregelmässig im Abstand von we- nigen Minuten. Einer der schönsten Wasserfälle Islands ist der Gull- foss (Goldener Wasserfall). Er wirbelt eine Menge Gischt auf. Scheint die Sonne, kann man je nach Position viele Regenbögen bestaunen.
TAG 20 | Über die Lyngdalsheiði führt der Weg nach Þingvellir. Dies ist der Þingplatz, auf welchem wichtige Gesetze verfasst und Rechts- streitigkeiten geschlichtet wurden. Rückfahrt zur Hauptstadt des Landes. Besichtigen Sie die Altstadt, den Hafen oder besuchen Sie ein Freibad, Museen etc. Auf den Heisswassertänken der Stadt be- findet sich Perlan, ein Drehrestaurant mit Aussicht über die ganze Stadt. Langweilig wird es Ihnen bestimmt nicht. Unterkunft in Reyk- javík (ca. 80 km).
TAG 21 | Die Blaue Lagune, ein in einem Lavafeld liegender, mine- ralhaltiger See, verdankt seine Farben den Algen und ist ständig 38 Grad warm. Südwestlich des Sees Kleifarvatn liegt das wohl be- kannteste Solfatarengebiet der Halbinsel Reykjanes. Am Südosthang des Palagonitrückens Sveifluháls blubbern im Hochtemperaturge- biet Krísuvík zahlreiche Schlammtöpfe vor sich hin. Übernachtung in der Region (ca. 50 km).
TAG 22 | Fahrt zum Flughafen und Rückgabe des Mietwagens. Rückflug.
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