Der Wasserfall Godafoss in Island.

News über Island, Skandinavien und uns

Neuigkeiten zum Vulkanausbruch

Update 20.02.2024: Die Blaue Lagune ist seit dem 16.02.2024 wieder geöffnet inklusive aller Restaurants, des Cafés, des Spas sowie der zugehörigen Hotels. Die Anfahrt erfolgt über eine Alternativroute, die unter www.bluelagoon.com/reopening zu finden ist.

Update 08.02.2024: Heute morgen um etwa 06.00 Uhr Ortszeit kam es zu einer erneuten Eruption auf der Reykjanes Halbinsel. Das Ausbruchsgebiet befindet sich etwa an gleicher Stelle wie von der Eruption des 18. Dezembers 2023. Ein etwa 3 km langer Riss verläuft von Sundhnúk im Süden bis zum östlichen Ende von Stóra-Scógfell. Die Lava strömt hauptsächlich nach Westen. Der Flugverkehr ist derzeit nicht beeinträchtigt, wie bei den vorherigen Eruptionen auch. Die Blaue Lagune bleibt bis auf Weiteres geschlossen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Isländischen Regierung, auf Safetravel.is, dem Icelandic Met Office sowie auf Visit Iceland (auf Englisch). Live Übertragungen von der Eruption können auf mbl.is und ruv.is angesehen werden. 

Update: 15.01.2024:
Am Morgen des 14. Januar gab es einen erneuten Vulkanausbruch nahe Grindavik. Die Region rund um den Ausbruch ist geschlossen und das Wandern in den Gebieten ist verboten. Die Reykjanesbrautin (Strasse 41 zum und vom Flughafen) ist geöffnet aber es wird darum gebeten diese nur zu nutzen, wenn es sein muss. Es gibt aktuell keine Auswirkungen auf den Flugverkehr und eine Beeinträchtigung wird als sehr unwahrscheinlich angesehen.

Wir werden Sie bei Änderungen der Situation selbstverständlich umgehend informieren. Unsere Notfallnummer finden Sie in Ihren Reiseunterlagen.

Update: 05.01.2024:
Ab dem 06.01.2024 ist die Blaue Lagune inklusives des Spas und einem Grossteil der gastronomischen Angebote wieder geöffnet. Das Silica Hotel sowie das Retreat Hotel werden ab dem 09.01.2024 wieder öffnen.

Update: 22.12.2023:
Seit dem 21. Dezember ist an der Eruptionsspalte keine vulkanische Aktivität mehr festzustellen, das heisst, zur Zeit fliesst keine Lava mehr. Nach Angaben des isländischen Wetteramtes ist es aber noch zu früh, um weitere vulkanische Aktivitäten auszuschliessen. Das Gebiet und die Strassen rund um den Ausbruch sind weiterhin gesperrt. 

Update: 19.12.2023:
Am Abend des 18.12.2023, kurz nach 22 Uhr hat der Vulkanausbruch in der südwestlichen Region von Island begonnen. Bis auf Weiteres sind alle Strassen rund um das Gebiet Grindavik gesperrt und Besucher werden gebeten, sich von dem Gebiet fernzuhalten. Zum jetzigen Zeitpunkt hat der Ausbruch nur minimale Auswirkungen auf den Flugverkehr und es gibt keine Flugplanänderungen. Die Blaue Lagune bleibt aufgrund des Ausbruches vorerst auf unbestimmte Zeit geschlossen.

Vulkanausbrüche sind in Island häufig. In den letzten drei Jahren ereigneten sich auf der Halbinsel Reykjanes drei Ausbrüche, bei denen weder Menschen zu Schaden kamen noch der Flugverkehr beeinträchtigt wurde. Die isländischen Behörden und die Bevölkerung sind auf solche Ereignisse vorbereitet und Island verfügt über einen der effektivsten Vulkanbereitschaftspläne der Welt. Derzeit gibt es keine offizielle Reisewarnung für Island. Es steht Ihnen frei, Ihre Reise gemäss unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen umzubuchen oder zu stornieren, auch wenn Ihre Reise voraussichtlich nicht vom Vulkanausbruch betroffen sein wird.

Wir werden Sie bei Änderungen der Situation selbstverständlich umgehend informieren. Unsere Notfallnummer finden Sie in Ihren Reiseunterlagen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Isländischen Regierung, auf Safetravel.is, dem Icelandic Met Office sowie auf Visit Iceland (auf Englisch). Live Übertragungen von der Eruption können auf mbl.is und ruv.is angesehen werden. 

Update: 11.12.2023:
Die Blaue Lagune bleibt bis zum 14. Dezember geschlossen. Seit Anfang Dezember scheint Magma nicht mehr in den unterirdischen Gesteinsgang zu fliessen und Experten halten einen Ausbruch für weniger wahrscheinlich. Die ersten Geschäfte in Grindavik haben wieder geöffnet.


Update: 01.12.2023:
Die Lage rund um Grindavik hat sich weiter beruhigt. Die Arbeit im Ort wurde tagsüber zum Teil wieder aufgenommen und die Reparaturen der Strassen und Pipelines haben bereits begonnen. Die Blaue Lagune bleibt bis  zum 07.12.2023 weiterhin geschlossen. 

Update 24.11.2023:
Die Gefahrenlage im Ort Grindavik wurde am 23.11.2023 heruntergestuft, da eine Eruption als unwahrscheinlich gilt. Die örtlichen Airlines erwarten keine Einschränkungen im Flugverkehr (s. Statement Icelandair). Mit Ausnahme des Gebiets rund um Grindavik ist Island weiterhin ein sicheres Reiseziel.

Update: 16.11.2023:
Aktuell stehen die Meldungen rund um einen möglichen Vulkanausbruch auf der Reykjanes Halbinsel im Südwesten Islands nicht still. Wir möchten hiermit die aktuelle Situation einordnen.

Ein Vulkanausbruch rund um den Ort Grindavik ist möglich. Wir nutzen alle uns zur Verfügung stehenden Informationsquellen vor Ort, um schnell reagieren zu können. Auch wenn in den Medien ein Ausbruch mit weitreichenden Auswirkungen vorhergesagt wird, ist die tatsächliche Situation in Island nicht so bedrohlich, wie es scheint. 

Wenn es zu einem Ausbruch kommt, wird der Ort Grindavik mit seinen umliegenden Gebieten (Berg Þorbjörn, Blaue Lagune) nur lokal betroffen sein. Grindavik ist bereits evakuiert, alle Zufahrtswege sowie die Blaue Lagune wurden vorsorglich geschlossen. Der übrige Teil Islands ist daher ohne vulkanbedingte Beeinträchtigungen zu bereisen. Ob es zu Einschränkungen am Flughafen Keflavik im Falle einer Eruption kommen wird, ist nach aktueller Lage unwahrscheinlich. Derzeit sind Zufahrtsstrassen von/nach Keflavik sowie der Flugverkehr nicht beeinträchtigt.

Vulkanausbrüche auf Island finden häufig statt. In den letzten drei Jahren gab es drei Ausbrüche auf der Halbinsel Reykjanes, bei denen keine Menschen zu Schaden kamen und der Flugverkehr nicht beeinträchtigt wurde. Die isländischen Behörden und die Öffentlichkeit sind auf solche Ereignisse vorbereitet und Island verfügt über einen der effektivsten Vulkanvorsorgemassnahmenpläne der Welt. Zudem existiert aktuell keine offizielle Reisewarnung für Island. Es steht Ihnen frei, Ihre Reise gemäss unserer Allgemeinen Geschäftsbedingungen umzubuchen oder zu stornieren, auch wenn Ihre Reise wahrscheinlich nicht von einem möglichen Vulkanausbruch betroffen sein wird.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen hiermit ein paar Fragen beantworten, die uns in den letzten Tagen immer wieder erreicht haben. Wir werden Sie bei bedeutenden Änderungen der Situation selbstverständlich umgehend informieren. Unsere Notfallnummer, die Sie in Ihren Reiseunterlagen finden, ist 24h erreichbar.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Isländischen Regierung, auf Safetravel.is, dem Icelandic Met Office sowie auf Visit Iceland (auf Englisch).

Update 15.11.2023:
Die Blaue Lagune bleibt aufgrund der Gefahr eines Ausbruchs vorerst bis zum 30.11.2023 geschlossen.

08.11.2023:
Aufgrund hoher seismischer Aktivität und der damit einhergehenden Gefahr eines Vulkanausbruches, warnen wir aktuell vor Reisen nach Grindavik auf der Reykjanes Halbinsel und seinen umliegenden Gebieten. Die Beben wurden nördlich und nordwestlich der isländischen Stadt gemessen. Diese Warnung betrifft daher auch den Berg Þorbjörn sowie die bei Reisenden beliebte Blaue Lagune. Von Ausflügen zum Geothermalbad raten wir derzeit ab.

In den letzten Wochen gab es bereits ein erhöhtes Aufkommen von Erdbeben in der benannten Gegend. Messungen haben ergeben, dass ein Vulkanausbruch schnell und plötzlich passieren könnte. Es ist derzeit aber unklar, ob es zu einer Eruption kommen wird. Einschränkungen rund um den Flughafen Keflavik, der sich ebenso auf Reykjanes befindet, sind derzeit nicht zu erwarten.

Wir raten allen Besuchern auf Island dringend, stetig die Entwicklungen auf safetravel.is (auf Englisch) zu verfolgen und den Empfehlungen Folge zu leisten.

Weitere Informationen stellt ebenso das Icelandic Met Office bereit (auf Englisch).

Island - weit entfernt vom Massentourismus

Familie an einem Strand in Island

In den letzten Wochen gab es in den Medien immer wieder Nachrichten über den stark zunehmenden Tourismus oder sogar den "Massentourismus" in Island. Zudem hören wir oft, dass Island für Ferien in 2017 sowieso bereits ausgebucht sei. Gern möchten wir diese Aussagen relativieren und Ihnen aufzeigen, welche Möglichkeiten es für Islandferien in 2017 noch gibt.

Massentourismus in Island?

Es ist richtig, dass der Tourismus in Island über die letzten Jahre stark zugenommen hat. Diese Aussage stimmt, wenn man bedenkt, dass Island vor 10 Jahren kaum Touristen begrüssen konnte. Allerdings wird diese Steigerung von den Medien im Moment sehr hochgespielt. Dazu ein paar Zahlen: In 2016 besuchten insgesamt ca. 1.7 Millionen Touristen Island. Im Vergleich dazu besuchten ca. 9.2 Millionen Touristen in 2014 (letzte offizielle Zahlen) die Schweiz. Kaum jemand würde aber behaupten, dass die Schweiz vom Massentourismus überlaufen ist.

Dabei muss man ausserdem bedenken, dass Island ca. 2.5 mal grösser ist als die Schweiz. Das heisst, die Touristen verteilen sich im Land noch mehr als in unserer Heimat. Ein weiterer Fakt ist, dass der Tourismus gerade in der Nebensaison (also in den Wintermonaten) weitaus stärker zugenommen hat, als in der Hauptsaison. Es reisen also gerade von Oktober bis Mai mehr Gäste in das Land aus Feuer und Eis als in den letzten Jahren.

An den Hotspots (z.B. der Goldene Kreis und Reykjavík als Hauptstadt) tummeln sich in der Hochsaison natürlich viele Gäste, aber auf dem Land verteilt es sich gut. Wir empfehlen Ihnen, die Hauptattraktionen der Insel am Morgen oder am Abend zu besuchen, wenn die Busse der Gruppenreisenden noch nicht bzw. nicht mehr vor Ort sind.Einsames-Haus-Island-780.jpg


 

Aktueller Buchungsstand für die Hochsaison in Island

Da der Tourismus in den letzten Jahren recht schnell zugenommen hat, ist die Kapazität der Unterkünfte in der Hochsaison nach wie vor knapp. Wer im Juli oder August nach Island reisen möchte, sollte möglichst im Vorjahr buchen. So können wir Ihnen Ihre Wunschunterkunft reservieren und es können Flugaufschläge vermieden werden.
ABER: Auch jetzt ist es noch möglich, Reisen in der Hochsaison zu buchen. Bisher konnten wir noch alle Reisen nach Island realisieren. Solange man etwas flexibel bezüglich der Unterkünfte ist, steht einer Buchung nichts im Wege.

Unser Tipp: Reisen Sie in den Monaten Mai oder September nach Island, dann ist es dort einsamer und preislich günstiger! Zudem ist das Wetter kaum schlechter oder kühler als in der Hochsaison. Im September könnten Sie sogar bereits Nordlichter beobachten. Die Hotelkapazität ist in diesen Monaten zudem besser.

Alternative Reiseziele

Sie suchen nach alternativen Reisezielen zu Island? Dafür empfehlen wir eine Reise auf die Färöer Inseln. Geniessen Sie die Einsamkeit und Idylle der Inseln und unternehmen Sie ausgedehnte Wanderungen. Reiseangebote für die Färöer Inseln

Ebenfalls sehr empfehlenswert sind Reisen nach Norwegen oder Schweden: Hotelkapazitäten sind auch im Juli und August noch vorhanden (ausser auf den Lofoten) und die Reisepreise sind günstiger als für Islandferien. Auch die Flüge nach Skandinavien sind noch nicht ausgebucht. Fliegen Sie am besten an einem Werktag ab, um Flugaufschläge zu vermeiden.
Stöbern Sie durch unsere zahlreichen Reisen in Skandinavien: Norwegenferien, Schwedenferien, Finnlandferien

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Vulkane auf Island – aktuell keine Gefahr für Touristen

Seit Mitte November wird in den Medien vermehrt über den Vulkan Öræfajökull berichtet, da eine Absenkung im Eis des Gletschers beobachtet wurde. Die seismischen Aktivitäten des Vulkans haben wohl zugenommen. Dramatisch klingende Überschriften wie „Riesen-Vulkan Öræfajökull droht auszubrechen“ führen dazu, dass wir in den letzten Tagen vermehrt Rückfragen erhalten, ob es denn noch sicher sei, nach Island zu reisen.
Diese Frage möchten wir hier gern beantworten: Ja, es ist sicher, nach Island zu reisen.


Vulkane und seismische Aktivitäten gehören in Island zum Leben und zum Alltag der Menschen. Täglich gibt es kleine Erdbeben, die verdeutlichen, dass sich Island auf dem Mittelatlantischen Rücken befindet, der nach wie vor vulkanisch und tektonisch äusserst aktiv ist. Seit der Besiedlung der Insel haben die Menschen aber gelernt, mit den Naturgewalten umzugehen und sind bestens auf Szenarien wie Vulkanausbrüche vorbereitet. Alle seismischen Aktivitäten werden genauestens beobachtet, es gibt ein Warnsystem und Evakuierungspläne für den Ernstfall. Somit kann man sich in Island wirklich in sicheren Händen wissen, denn die Einheimischen wissen mit den Vulkanen umzugehen.


Für den Öræfajökull besteht im Moment die Warnstufe "gelb", es ist die mittlere der 5 Warnstufen. Ein anderer bekannter Vulkan, der Katla, wurde letztes Jahr ebenfalls auf diese Warnstufe gesetzt. Zu einem Ausbruch kam es aber nicht, nach einer Weile wurde er wieder auf "grün" herab gestuft. Messungen Anfang Januar über dem Öræfajökull haben zudem gezeigt, dass es seit Anfang Dezember kaum Veränderungen, somit also auch keine Verschlechterungen beim Schmelzkrater gab.


Wenn Sie Bedenken bezüglich der Sicherheit in Island haben, dann überlegen Sie kurz, ob Sie auch Bedenken hätten, in der Schweiz Skiferien zu machen. Die Lawinengefahr ist hier allgegenwärtig und trotzdem machen wir uns keine Sorgen darum, wenn wir in die Ferien gehen. Denn wir sind daran gewöhnt, dass es zu Lawinen kommen kann. Wir wissen ausserdem, dass die Schweiz bestens auf Lawinen vorbereitet ist und die Bedrohung immer im Auge behält. Wenn die Gefahr akut wird, werden wir informiert und meiden die betroffenen Gebiete. Genauso ist es auch in Island. Sollte für Islandreisen eine akute Gefahr bestehen, sind wir als Reiseveranstalter dazu verpflichtet, Sie zu informieren. Aber zurzeit ist dies nicht der Fall.